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Mittwoch, 10.02.2021

Arbeitsbedingungen in der Pflege

Wer sich nicht engagiert, der verändert nichts!

 

Vorsitzender des Vorstands des Diözesancaritasverbandes Münster Herr Pfarrer Dr. Christian Schmitt zur Gast im St. Ludgerus-Haus.

v.l.n.r. Herr Mokroß, Frau Tembaak, Frau Albert, Herr Pfarrer Dr. Schmitt, Frau Schötz, Frau Schalk

Es ist kein Geheimnis, dass sich die bereits in den vergangenen Jahren prekären Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche im Zuge der Corona Pandemie weiter zugespitzt haben.

Nach einem Brief, den die Einrichtungsleiterin des St.Ludgerus-Hauses Anja Tembaak an die Mitarbeiterinnen Anne Eckert (Referatsleitung Altenhilfe und Sozialstationen des DICV) und Natalie Albert (Referat Altenhilfe und Sozialstationen des DICV) gesendet hatte, in dem Sie über die Situation und die Herausforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Einrichtung vor und während der Zeit der Corona Pandemie berichtet hatte, besuchten der Vorsitzende des Diözesancaritasverbandes Münster, Pfarrer Dr. Christian Schmitt und Natalie Albert am 02.02.2021 das St. Ludgerus-Haus in Lüdinghausen.

Bei diesem Treffen fand ein reger, kritischer aber auch konstruktiver Austausch zwischen Mitarbeitenden der Einrichtung und dem Vorsitzenden des DICVs Pfarrer Dr. Christian Schmitt zu vielfältigen Themen der Pflege statt.

Viele Mitarbeitende hatten ihre Wünsche, Sorgen, Anregungen und Anmerkungen zur Verbesserung der Bedingungen in der Pflege im Vorfeld auf Sprechblasen geschrieben.
Einige von Ihnen hatten sogar Briefe verfasst, um zu beschreiben, wie sich aus Ihrer Sicht die Pflegelandschaft verändert hat und diese sich für die Bewohner und die Mitarbeitenden in den einzelnen Arbeitsbereichen in den letzten Jahren bis heute darstellt.

Ziel dieses Treffens war und ist es, wiederholt aufmerksam zu machen, auf die schwierigen und belastenden Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden in der Pflege, Anliegen und Vorschläge zu thematisieren und weiter zu tragen, in der Hoffnung, diese langfristig durch die Unterstützung der Caritasverbandes und der Politik auch im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der Altenhilfe zu verbessern.